Erklärung der FDP Großkrotzenburg zur Stellungnahme von Alexander Noll

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Die FDP Großkrotzenburg äußert sich zur Stellungnahme von Alexander Noll wie folgt: Alexander Noll hat sich – so wie wir ihn persönlich kennen – in seiner Stellungnahme klar von rechtsextremem Gedankengut distanziert. Die aus dem Zusammenhang gerissene Parole bleibt problematisch; die Staatsanwaltschaft hat gegenüber dem Hanauer Anzeiger erklärt, dass die erhobenen Vorwürfe strafrechtlich nicht relevant sind. Es ist daher zu erwarten, dass auch etwaige aufsichts- oder disziplinarrechtliche Verfahren ohne weitere Konsequenzen beendet werden.

Für uns steht zugleich fest, dass die Verwendung des kritisierten Satzes auch im diskutierten Kontext politisch nicht zu rechtfertigen ist. Wir würden es begrüßen, wenn Alexander Noll nachvollzieht, warum seine Äußerungen trotz des Gesamtzusammenhangs kritisch wahrgenommen werden. Eine aufrichtige Entschuldigung halten wir aus Sicht der Fraktion für angemessen. Entscheidend ist für uns, dass die Angelegenheit sachlich und zügig aufgearbeitet wird und der Gemeinde daraus kein weiterer Schaden entsteht. Insbesondere für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung muss schnell Klarheit geschaffen und ein verlässlicher, von gegenseitigem Vertrauen geprägter Arbeitsrahmen sichergestellt werden.

An der fachlichen Eignung von Alexander Noll für das Amt des Ersten Beigeordneten bestehen für uns keine Zweifel. Sowohl die Angelegenheit selbst als auch der weitere Umgang damit sollen in der kommenden Woche in einem persönlichen Gespräch vor Ort mit Alexander Noll erörtert werden. Aufgrund seines Urlaubs war ein solches Gespräch bislang noch nicht möglich.