FDP wählt Daniel Protzmann zum Bürgermeisterkandidaten

Der FDP-Ortsverband Großkrotzenburg hat auf einer Mitgliederversammlung seinen Fraktionsvorsitzenden Daniel Protzmann einstimmig zum Kandidaten für die Bürgermeisterwahl am 6. März 2016 nominiert.

Daniel Protzmann (Mitte) mit dem FDP-Kreisvorsitzende Kolja Saß (links) und dessen Stellvertreter Robert Stauch (rechts).
Daniel Protzmann (Mitte) mit dem FDP-Kreisvorsitzende Kolja Saß (links) und dessen Stellvertreter Robert Stauch (rechts).

Der FDP-Ortsverband Großkrotzenburg hat auf einer Mitgliederversammlung seinen Fraktionsvorsitzenden Daniel Protzmann einstimmig zum Kandidaten für die Bürgermeisterwahl am 6. März 2016 nominiert.

Der 35-jährige Diplom-Informatiker, der als selbstständiger IT-Dienstleister arbeitet, gehört seit 10 Jahren der Gemeindevertretung in Großkrotzenburg an. Anfang des Jahres wurde er auch zum stellvertretenden Vorsitzenden des FDP-Kreisverbandes Main-Kinzig gewählt.
In seiner Vorstellungsrede nannte Daniel Protzmann drei Themenblöcke, dien er in seinem Wahlkampf herausstellen wolle. Das erste Themenfeld stehe unter der Überschrift „Kommunikation“ und habe die Ziele, miteinander statt übereinander zu reden, Gräben zuzuschütten, den Blick in die Zukunft zu richten sowie längerfristig zu planen statt immer nur kurzfristig zu reagieren.
Das zweite Themenfeld „Familienfreundliches Großkrotzenburg“ habe zum Inhalt, Jung und Alt zusammenzuführen, bei der Kinderbetreuung den gesetzlichen Verpflichtungen nachzukommen, Schulen und Jugendbetreuung weiterzuentwickeln sowie im Hinblick auf die älter werdende Bevölkerung die Versorgung am Ort zu sichern. Dies betreffe neben der Versorgung mit Dingen des täglichen Lebens auch die ärztliche Versorgung. Die in Großkrotzenburg praktizierenden Ärzte seien alle in etwa in der gleichen Altersgruppe. Es gelte daher frühzeitig dafür Sorge zu tragen, dass keine Versorgungslücke in diesem Bereich entstehe.
Das dritte Themenfeld „Großkrotzenburg weiterentwickeln“ umfasse neben der Entwicklung von Bauflächen auch die Infrastruktur der Gemeinde. Der von der großen Koalition aus CDU und SPD geplanten Umwandlung des Oberwaldstadions in ein Baugebiet und dem Neubau eine Fußballstadions auf dem Strandbadgelände erteilte er dabei ein klare Absage. Ziel müsse es sein Wohnbauflächen westlich des Baugebietes am Bürgerhaus in Richtung Kraftwerk zu schaffen. Dies sei auch in der früheren Flächennutzungsplanung so vorgesehen gewesen. Es müsse aber auch Gewerbefläche für mittelständische und Handwerksbetrieb geschaffen werden. Wichtige Aufgaben seien auch, den Sanierungsstau am Oberwaldstadion und am Bürgerhaus zu beseitigen und das Strandbad in eine für die Gemeinde kostendeckenden Betrieb zu überführen.
Zu den ersten Gratulanten nach der Wahl gehörten der FDP-Kreisvorsitzende Kolja Saß und dessen Stellvertreter Robert Stauch, der auch dei Wahlhandlung geleitet hatte.